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Am 18. April 2012 sprach Mag. Paul Rachler (Wiener Stadt- und Landesarchiv/Künstlerhausarchiv) zum Thema „Künstlerleben – Kunstleben. 150 Jahre Künstlerhaus-Archiv“

Die Akten und Korrespondenz der 1861 gegründeten Künstlervereinigung bilden die Basis des Künstlerhaus-Archivs. Dieses war bis 1979 im Haus am Karlsplatz (erbaut 1865 bis 1868) untergebracht und wird seit 1979 im Wiener Stadt- und Landesarchiv aufbewahrt. Das Archiv befindet sich im Eigentum des Künstlerhauses und wird von dessen Archivar betreut.

Die einzelnen Bestandsgruppen wurden anhand von exemplarischen Belegstücken erläutert und ihr Aufbau und Inhalt beschrieben. So wurde den potenziellen Benutzerinnen und Benutzern gezeigt, was das Archiv leisten kann und welche Informationen im Künstlerhaus-Archiv zu erlangen sind.
Den Schwerpunkt stellen natürlich die Archivalien dar: Ausstellungsakten, Fest- und Veranstaltungsakten, Hausakten, Korrespondenzakten, Einlaufbücher der Kunstwerke, Hausansichten und Protokolle.
Für die kunst- und kulturhistorische Forschung sind vor allem die Briefe berühmter Künstler – wie Hans Makart, Gustav Klimt oder Oskar Kokoschka – an das Künstlerhaus von Interesse. Auch die Einlaufbücher der Kunstwerke stellen für die Erstellung von Werksverzeichnissen und die Provenienzforschung eine unverzichtbare Quelle dar.


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