Vortrag: Jüdische Lebenswelten in Wien bis 1938 am Beispiel der Synagogen- und Bethausvereine
Veranstaltung des Wiener Stadt- und Landesarchivs zum Themenschwerpunkt im Wien Geschichte Wiki „Aspekte jüdischer Geschichte. Synagogen, Bethäuser, Vereine“ (in Kooperation mit dem Verein für Geschichte der Stadt Wien)
Vortragende: Dipl. Päd. Mag.a Shoshana Duizend-Jensen
12. März 2026, 18:00, Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Gasometer D, 11., Guglgasse 14 (4. Archivgeschoß; Zugang über Gasometer A und die Mall)
Teilnehmer: max. 80 , Voranmeldung bis spätestens 12.3.2026 über das Anmeldeformular auf unserer Website. Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Entstehung eines eigenständigen, selbstbewussten jüdisch-religiösen Vereinslebens ab 1848. Diese tief traditionellen Lebenswelten erstreckten sich von kleinen Betstuben bis zum Leopoldstädter Tempel, von einer durch Migration geprägten Bethauskultur bis zu monumentalen Sakralbauten. Während der Pogrome des März und November 1938 kam es zur vollständigen Auslöschung des institutionellen jüdischen Lebens. Bethäuser und Synagogen wurden zerstört oder zweckentfremdet, das Vermögen der Vereine arisiert. Die jüdische Gemeinde Wiens hat sich davon bis heute nicht erholt.
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