VGW Projekte

Veranstaltungen

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Brigadier i.R. Prof. Mag. Rolf M. Urrisk-Obertynski (Wien):
„Militärhistorische Schmankerln aus Wiens (ehemaligen) Vorstädten“
Ort: Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).
Der Vortragende wird im Rahmen dieser Veranstaltung auch sein neues, 2017 erschienenes Buch „Wien – 2000 Jahre Garnisonsstadt – Wien innerhalb der ehemaligen Linie (2. – 9. und 20. Bezirk)“ präsentieren.

Mittwoch, 15. November 2017, 16.00 Uhr

MMag. Dr. Peter Payer (Technisches Museum Wien):
Führung durch die Ausstellung „Zukunft der Stadt“.
Beschränkte Teilnehmerzahl (max. 25 Personen). Voranmeldungen bitte  jeweils  Mo.-Fr. von 9-15 Uhr unter der Tel. Nr. 01/4000/84815 bis spätestens 9. November 2017. Ermäßigter Eintritt (pro Person Euro 8,50; keine Führungsgebühr)
Ort: Technisches Museum Wien, Mariahilfer Straße 212, A-1140 Wien. Treffpunkt im Foyer des Museums.

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 17.00 Uhr

Mag. Heike Krause (Museen der Stadt Wien-Stadtarchäologie):
„Neues zur Wiener Stadtbefestigung aus historisch-archäologischer Sicht“.
Ort: Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).

Gäste sind bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen!

 

Unsere letzten Veranstaltungen:

Führung durch das Wiener Looshaus.

Dr. Reinhard Pühringer (Bildmitte).

 

Am 12.Juni 2017 wurde das Sommersemester 2017 mit einer Führung durch das Wiener Looshaus abgeschlossen. Dr. Reinhard Pühringer von der Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien stellte seine Führung und seine Ausführungen unter das Thema: „Vom Skandal zum Baudenkmal“. Das zwischen 1909 und 1911 errichtete Haus am Michaelerplatz 2 ist das Hauptwerk von Adolf Loos und zugleich sein erster, bedeutendster und größter ausgeführter städtischer Bau. Das Haus ist durch eine Abkehr vom Historismus und dem sezessionistischen Dekor gekennzeichnet und wurde für den Herrenschneidersalon Goldman & Salatsch erbaut. Allerdings stand das Gebäude wegen des Konkurses der Herrenschneiderei-Firma nur bis 1926 dieser zur Verfügung, die Spuren dieser Zeit sind aber – wie Dr. Pühringer zeigte – heute noch deutlich sichtbar. Nach der Fertigstellung des „Looshauses“ löste die „Nacktheit“ der Fassaden bei den Wienern einen Schock aus, was zu behördlichen zeitweisen Bauunterbrechungen führte. Wegen des Fehlens der damals üblichen Fensterverdachungen nannte man den Bau auch „Haus ohne Augenbrauen“. Nach 1926 wechselten die Nutzer des Gebäudes mehrmals, bis es 1968 vom Raiffeisensektor erworben und bis 1989 einer umfassenden Renovierung unterzogen wurde, die man auch international würdigte.

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Wien von oben. Die Stadt auf einen Blick.

Die beiden Kuratoren der Ausstellung, Sándor Bekesi undElke Doppler, vor dem Modell der inneren Stadt von Leopold Fischer, 1852/54. Rechts im Hintergrund der „Huber-Plan“ aus den 1770er Jahren.

Am 24. Mai 2017 führten Mag. Elke Doppler und Dr. Sándor Békesi vom WienMuseum durch die von ihnen kuratierte Ausstellung „Wien von oben. Die Stadt auf einen Blick“. Anders als die letzte groß angelegte Gesamtschau von kartographischen Wien-Darstellungen im Jahr 1995, die die wichtigsten Kategorien und Entwicklungsphasen der Wiener Stadtkartographie, auch entlang von stadthistorisch wichtigen Ereignissen, chronologisch vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart behandelte, bezieht die aktuelle Ausstellung kartographische und künstlerische Darstellungen der Stadt gleichwertig und nach funktionalen Aspekten ein und berücksichtigt ebenso alltagsnahe Verwendungen vom Kitsch über die Werbung bis zur Protestkarte. Ein weiteres Ziel ist es, die Diskussion über die Darstellbarkeit der Stadt, über die Vielfalt und Geschichte solcher Versuche anzuregen.

Die rund 150 Exponate sind in vier Hauptkapitel gegliedert: Vermessen und Darstellen; Repräsentieren und Idealisieren; Beherrschen und Ordnen; Emanzipieren und Experimentieren. Jeder dieser Abschnitte ist in weitere Themenbereiche unterteilt. Begleitend ist ein umfangreicher Katalog erschienen, in dem sämtliche Exponate abgebildet sind. Die empfehlenswerte Ausstellung kann noch bis 17. September besucht werden.

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