VGW Projekte

Veranstaltungen

 Donnerstag, 26. Jänner 2017, 17.00 Uhr

Mag. Karoline Gattringer (Wiener Stadt- und Landesarchiv):
Führung durch die Kleinausstellung des Wiener Stadt- und Landesarchivs „Jugend hinter Gittern – Aus den Akten des Wiener Jugendgerichtshofes 1945 bis 1960“
Beschränkte Teilnehmerzahl (max. 20 Personen)! Voranmeldungen bitte  jeweils Mo.-Fr. von 9-15 Uhr unter der Tel. Nr. 01/4000/84815 bis spätestens 20.1.2017.
Ort: Ausstellungsfoyer des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).

Mittwoch, 15. März 2017, 18 Uhr

Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien.
Teilnahme nur für Vereinsmitglieder!
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses, Wien 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II bzw. Stiege 8 (Lift), 1. Stock.

Mittwoch, 15. März 2017, ca. 19 Uhr

a.o. Univ.-Prof. SR Dr. Peter Csendes:
„Fromme Stiftungen und echte Not. Wiener Lebenswelten im 14. Jahrhundert“.

Der Vortrag findet im Anschluss an die um 18.00 Uhr beginnende Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien statt.
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses, Wien 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II bzw. Stiege 8 (Lift), 1. Stock.

Freitag, 31. März 2017, 18.00 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Manfred Draudt und Univ.-Doz. Dr. Andreas Weigl:
Eine Engländerin in Wien: Das Kriegstagebuch von Miss Alice Frith, August 1944 bis April 1945 /
An Englishwoman in Vienna: The war diary of Miss Alice Frith, August 1944 to April 1945.
Buchpräsentation des 60. Bandes der „Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte“.
Ort: Heuriger Maly in Grinzing, Sandgasse 8, 1190 Wien.
Gesponsert von der Bezirksvertretung Döbling.

 Donnerstag, 6. April 2017, 17.00 Uhr

Prof. Dr. Clemens Hellsberg (Wiener Philharmoniker):
„Die Wiener Philharmoniker im Spannungsfeld der Politik“
Prof. Hellsberg stand von 1997 bis 2014 an der Spitze der Wiener Philharmoniker und ist daher mit einer 17jährigen Amtszeit längst dienender Vorstand in der Geschichte des Orchesters. Der Vortragende wird auch sein 2016  erschienenes Buch „Philharmonische Begegnungen – Die Welt der Wiener Philharmoniker als Mosaik“, Bd. II (Verlag Braumüller) vorstellen und auf Wunsch Bücher signieren.
Ort: Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).

Donnerstag, 11. Mai 2017, 17.00 Uhr

wHR Mag. Elisabeth Loinig (NÖ Institut für Landeskunde):
„Ganz von den Christen abgesondert? – Jüdische Wohnungen in Wien im 18. Jahrhundert – eine Spurensuche“.
Ort: Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).

Montag, 12. Juni 2017, 16.00 Uhr

Dr. Reinhard Pühringer (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien):
„Vom Skandal zum Baudenkmal“ – Führung durch das Wiener Looshaus.
Beschränkte Teilnehmerzahl (max. 25 Personen) Voranmeldungen bitte jeweils Mo.-Fr. von 9-15 Uhr unter der Tel. Nr. 01/4000/84815 bis spätestens 2. Juni 2017.
Ort: Wien 1, Michaelerplatz 3 / Treffpunkt vor dem Eingang zum Looshaus.

Gäste sind bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen!

 

Unsere letzten Veranstaltungen:

Die Sterbefälle in Wien im 18. und 19. Jahrhundert. Ein ehrenamtliches Großprojekt zur Geschichte Wiens und seiner Bevölkerung

Im Wappensaal des Wiener Rathauses fand am 19. Jänner 2017 die Präsentation der abgeschlossenen Datenbank über die in der Wiener Zeitung verzeichneten Sterbefälle als gemeinsame Veranstaltung des Wiener Stadt- und Landesarchivs, des Vereins für Geschichte der Stadt Wien und der Familia Austria-Österreichische Gesellschaft für Genealogie und Geschichte statt.

Die Direktorin des Wiener Stadt- und Landesarchivs Dr. Brigitte Rigele eröffnete die Veranstaltung und verlas auch die Begrüßungsworte des Wiener Kultur- und Wissenschafts-Stadtrats Andreas Mailath-Pokorny.

Anschließend beschäftigte sich der Präsident des Vereins für Geschichte der Stadt Wien Dr. Karl Fischer mit den biographischen Quellen für Sterbefälle (Totenbeschauprotokolle, Verlassenschaftsabhandlungen), Eheschließungen und Scheidungen sowie über die Geburten im Wiener Stadt- und Landesarchivs. Dabei zeigte er nicht nur die Zeiträume, für die diese Unterlagen zur Verfügung stehen, sondern auch die wesentlichen Daten dieser Dokumente.

Mag. Christa Müller stellte als Leiterin der Abteilung Digitale Services der Österreichischen Nationalbibliothek den aktuellen Stand des „digitalen Zeitungslesesaals“ ANNO vor und ging auf die seit 2014 vorhandene Volltextsuche ein. Inzwischen lesen bereits durchschnittlich 3000 Leser täglich in den rund 1000 Titeln, die online zur Verfügung stehen.

Schließlich präsentierte der Präsident von Familia Austria Günter Ofner das Projekt „Wiener Zeitung“, bei der zum ersten Mal ein zentraler Index aller in Wien (inklusive der Vorstädte) seit Beginn des 18. Jahrhunderts verstorbenen Bürger verzeichnet sind, sofern sie in der Wiener Zeitung abgedruckt wurden. Bei diesem Projekt, das ausschließlich durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen durchgeführt wurde, wurden seit 2007 fast zwei Millionen Sterbefälle unter www.familia-austria.at erfasst. Die Veranstaltung wurde mit einer Ehrung der MitarbeiterInnen dieses Projektes beendet.

Lesen Sie mehr über diese Veranstaltung


„Der Kaiser und sein Grabmal – Neue Forschungen zum Hochgrab Kaiser Friedrich III.“

kohn1 Frau Dr. Renate Kohn (Österreichische Akademie der Wissenschaften/Institut für Mittelalterforschung) beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Hochgrab Kaiser Friedrichs III. im Wiener Stephansdom, das sie als eines der schönsten Kunstwerke Österreichs bezeichnet. Obwohl wir zahlreiche Fakten über die Entstehungsgeschichte wissen, gibt es noch eine Reihe von offenen Fragen, wie nach dem ursprünglich geplanten Aufstellungsort, dem ursprünglich geplanten Aussehen, den beteiligten Personen (Auftraggeber, Künstler nach Niclas Gerhaert) und den Entwerfern des Programms dieses Grabmals. Es gibt auch seit 1924 keine entsprechende wissenschaftliche Publikation. Deshalb wurde 2013 eine Tagung in der Akademie der Wissenschaften veranstaltet, die sich mit diesen Fragen beschäftigte. Die Herausgabe eines Tagungsbandes ist vorgesehen.

Frau Dr. Kohn beschäftigte sich nach diesen einleitenden Bemerkungen in Ihrem spannenden Referat am 1. Dezember 2016 vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern unseres Vereins vor allem mit den acht Reliefs des Grabmals, die Bischöfe und den Mönchskosmos der damaligen Zeit darstellen. Sie interpretierte die Darstellungen, die sich auf Gründungen und Stiftungen des Kaisers beziehen. Dabei ist ein enger Zusammenhang mit Wiener Neustadt sehr deutlich, wogegen Bischof und Domkapitel von Wien aus mehreren Gründen unberücksichtigt bleiben. Dr. Kohn zeigte, dass diese Reliefs eine Einheit bilden und in einem Zusammenhang stehen.kohn_2

Lesen Sie mehr über diese Veranstaltung


Weitere Veranstaltungen