VGW Projekte

Veranstaltungen

Donnerstag, 18. Jänner 2018, 17.00 Uhr

ao. Univ.-Prof. Dr. Eva Berger (Technische Universität Wien):
„Viel herrlich und schöne Gärten“.
600 Jahre Wiener Gartenkunst

Ort: Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs im Gasometer D, 4. Archivgeschoß (11, Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall).

 

Donnerstag, 15. März 2018, 18.00 Uhr

Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien.
(nur für Vereinsmitglieder)
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses, Wien 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II bzw. Stiege 8 (Lift), 1. Stock.

Donnerstag, 15. März 2018, ca. 19.00 Uhr

Irene Kubiska-Scharl, Michael Pölzl, Martin Scheutz (Intitut für Österr. Geschichtsforschung):
Präsentation des Projekts:
Das Ringen um Reformen – Der Wiener Hof unter Maria Theresia und Joseph II.
Festvortrag im Anschluss an die Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien.
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses, Wien 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II bzw. Stiege 8 (Lift), 1. Stock.

Gäste sind bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen!

 

Unsere letzten Veranstaltungen:

„Neues zur Wiener Stadtbefestigung aus historisch-archäologischer Sicht“.

Am 7. Dezember 2017 referierte Frau Maga. Heike Krause (Museen der Stadt Wien – Stadtarchäologie) im fast überfüllten Vortragssaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs zum Thema „Neues zur Wiener Stadtbefestigung aus historisch-archäologischer Sicht“. Sie zeigte den heute weitgehend rekonstruierbaren Verlauf des römischen Legionslagers, der mittelalterlichen Stadtbefestigung bestehend aus einer Ringmauer mit Toren und Türmen, einem vorgelagerten Graben sowie einer Zwingermauer an der Donaufront und der Festungsanlage zur Zeit der 2. Türkenbelagerung. Der Stadtarchäologie Wien ist es gelungen, durch zahlreiche Grabungen Reste der verschiedenen Ausbauphasen der Stadtbefestigung freizulegen und zu dokumentieren. Frau Maga. Krause präsentierte Grabungsergebnisse der letzten Jahre, die in den Bereichen Wipplingerstraße 33–35 (Stadt-und Zwingermauer, Elendbastion), Weihburggasse (Kontereskarpe, Minengang, Brücke) und auf dem Josef-Meinrad-Platz neben dem heutigen Burgtheater (Löblbastion) durchgeführt wurden. Umfangreiche Schrift- und Bildquellen sowie teilweise erst vor kurzer Zeit entdeckte Pläne wurden für die Interpretation der Überreste herangezogen. Die Ergebnisse der erfolgten interdisziplinären Forschung wurden in einem umfassenden Buch „Von den mittelalterlichen Stadtmauer zur neuzeitlichen Festung Wiens“ publiziert. Die Resultate werden in Kurzform auch auf der Homepage der Stadt Wien „Kulturgut“ unter www.wien.gv.at/kulturportal/public der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Führung durch die Ausstellung „Zukunft der Stadt“

MMag. Dr. Peter Payer, Kurator des Technischen Museums und Mitglied des Vorstandes des Vereins für Geschichte der Stadt Wien, führte am 15. November 2017 eine Gruppe von Vereinsmitgliedern in einem neu eingerichteten Teil des Technischen Museums durch die Ausstellung „Zukunft der Stadt“. Diese Ausstellung geht auf die vielfältigen Herausforderungen an die Stadtverwaltungen ein, weil bald die Hälfte und 2050 wahrscheinlich bereits zwei Drittel der Menschheit in Städten wohnen werden. Dr. Payer beschäftigte sich bei seiner lebhaften Führung mit den Fragen, wie die Menschen auf einem immer enger werdenden Raum in der Stadt leben und wohnen, wie sie sich dort fortbewegen, mit der Energie umgehen und wie die Stadtplanungen auf diese Problemfelder eingehen werden. In den vier Bereichen Innovation, Mobilität, Energie und Leben zeigte er, wie man die Bedürfnisse der Menschen u.a. bezüglich Zeitplanung, Lärmentwicklung, Verkehrs- und Freizeitgestaltung in der Stadtforschung der nächsten Jahrzehnte aufeinander abstimmen sollte und könnte. Die zahlreichen Fragen und Diskussionsbeiträge an Dr. Payer, der sich vornehmlich anhand vieler Beispiele mit der Situation in Wien beschäftigte, bewiesen, dass die Vereinsmitglieder durchaus nicht nur an der Vergangenheit, sondern auch an der Zukunft ihrer Heimatstadt Interesse zeigen.  Eine empfehlenswerte Ausstellung, die bis zum Frühjahr 2018 besucht werden kann.

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