VGW Projekte

Veranstaltungen

Mittwoch, 16. Jänner 2019, 16:00 Uhr

Museumsleiterin Prof. Dr. Vladimira Bousska (Bezirksmuseum Meidling)
Führung durch die Dauerausstellung des Bezirksmuseums Meidling
Ort: Bezirksmuseum Meidling (12, Längenfeldgasse 13–15)
(U4, U6 – Längenfeldgasse; 59A – Hans-Mandl-Berufsschule [Längenfeldgasse]; 63A – Hans-Mandl-Berufsschule [Längenfeldgasse])
Beschränkte Teilnehmerzahl (max. 25. Personen)! Voranmeldungen bis spätestens 11. Jänner jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Wien ist der Eintritt und die Führung frei!

Donnerstag, 24. Jänner 2019, 15.00 Uhr

Anton Holzer (Wien Museum)
Kuratorenführung durch die Ausstellung: Die erkämpfte Republik
Ort: Wien Museum (4., Karlsplatz)
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 25 Personen)! Voranmeldungen bis spätestens 21. Jänner 2019 unter der Telefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Wien sind der Eintritt und die Führung frei!

Dienstag, 5. Februar 2019, 16.00 Uhr

Katharina Prager (Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie)
Kuratorinnenführung durch die Ausstellung: »Geist versus Zeitgeist« Karl Kraus in der Ersten Republik
Ort: Wienbibliothek im Rathaus, Ausstellungskabinett (1., Rathaus; Eingang Felderstraße)
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 20 Personen)! Voranmeldungen bis spätestens 31. Jänner 2019 unter der Telefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Eintritt und Führung sind frei!

Donnerstag, 21. Februar 2019, 16.30 Uhr

Mag.a Shoshana Duizend-Jensen (Wiener Stadt- und Landesarchiv)
Vortrag und Führung durch die Ausstellung: Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert. Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien
Moderation: Brigitte Rigele
Ort: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Vortragssaal, 4. Archivgeschoss (11., Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall)
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 25 Personen)! Voranmeldungen bis spätestens 18. Februar 2019 unter der Telefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Eintritt und Führung sind frei!

Donnerstag, 21. März 2019, 18:00 Uhr

Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien
Ort: Wappensaal des Rathauses
(1, Rathaus, U2-Station „Rathaus“, Zugang über Lichtenfelsgasse)

Donnerstag, 21. März 2019, circa 18:45 Uhr

Peter Csendes (Mödling)
Buchpräsentation: Regesten der Urkunden aus dem Archiv des Wiener Bürgerspitals 1257–1400 (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, II. Abteilung, 6. Band)
Ort: Wappensaal des Rathauses
(1, Rathaus, U2-Station „Rathaus“, Zugang über Lichtenfelsgasse)

Donnerstag, 21. März 2019, circa 19:00 Uhr

Monika Sommer-Sieghart (Haus der Geschichte Österreich)
Festvortrag im Rahmen der Vollversammlung des Vereins für Geschichte der Stadt Wien

Moderation: Mag. Paul Rachler
Ort: Wappensaal des Rathauses
(1, Rathaus, U2-Station „Rathaus“, Zugang über Lichtenfelsgasse)

Mittwoch bis Freitag, 27.–29. März 2019

Tagung: Die Osmanen vor Wien. Der Meldeman-Plan von 1529/1530: Sensation, Propaganda und Stadtbild
Orte: 27. März 2018: Wien Museum (4., Karlsplatz) / 28./29. März 2018: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Vortragssaal(11., Gasometer D, Guglgasse 14)
Eintritt frei!

Mittwoch, 10. April 2019, 15.00 Uhr

Christian Herrlich (Dompfarre St. Stephan)
Führung „Gotische Passionsdarstellungen im Stephansdom“
Ort: Stephansdom (1., Stephansplatz)
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 20 Personen)! Voranmeldungen bis spätestens 5. April 2019 unter der Telefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Eintritt und die Führung sind frei!

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16.00 Uhr

Museumsleiterin Maria Ettl (Bezirksmuseum Josefstadt)
Führung durch die Dauerausstellung des Bezirksmuseums Josefstadt
Ort: Bezirksmuseum Josefstadt (8., Schmidgasse 18)
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl (max. 20 Personen)! Voranmeldung bis spätestens 13. Mai 2019 unter der Telelefonnummer 0670 602 98 98 oder per E-Mail an [post@geschichte-wien.at]. Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Wien ist der Eintritt und Führung frei!

Donnerstag, 13. Juni 2019, 17.00 Uhr

Dr.in Inge Podbrecky (Bundesdenkmalamt, Abteilung für Wien)
Vortrag: Architektur des Austrofaschismus
Moderation: Manuel Swatek
Ort: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Vortragssaal, 4. Archivgeschoss (11., Guglgasse 14; U3-Station „Gasometer“, Zugang über Gasometer A und die Mall)

Gäste sind bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen!

Unsere letzten Veranstaltungen:

Kaiserbild und Kaiserkult – Porträts der Habsburger (Buchpräsentation mit Bildbeispielen)

Am 13. Dezember beschäftigte sich der Kunsthistoriker und Buchhändler Mag. Dieter Halama im Vortragsaal des Wiener Stadt- und Landesarchivs mit dem Thema „Das Antlitz einer Dynastie – Habsburg-Lothringische Familienbilder von Maria Theresia bis Franz Joseph I.“ Er zeigte anhand vieler Beispiele von Gemälden, Zeichnungen und Münzen aus den Jahren seit 1740 sowie auch Fotos und Briefmarken aus den Jahren seit 1860, wie sich zwischen Maria Theresia und Karl I. die Darstellung und die Bedeutung sowie der Umgang mit dem Porträt der Herrscher aus dem Haus Habsburg-Lothringen verändert hat. In einem bunten Streifzug durch die letzten beiden Jahrhunderte habsburgischer Landesherrschaft erfuhren die Vereinsmitglieder auch so manches bisher Unbekanntes über wichtige „Randfiguren“ wie Hofmaler und Hoffotografen, den letzten Hofkutscher, oder auch die „Hofbehelliger“, also Menschen, die den Kaisern während ihrer öffentlichen Auftritte Bittschriften übergeben wollten.

Buchcover „Portrait der Habsburger von Theodor Mayerhofer“ (2018)

Außerdem stellte Mag. Halama das Buch „Portraits der Habsburger“ vor, das er und Herbert Ascherbauer herausgegeben haben und in dem die wertvollen, aber in Vergessenheit geratenen Porträtzeichnungen der Habsburger von Theodor Mayerhofer wieder ans Licht gebracht werden. Dieser Wiener Zeichner und Lithograph war Schüler von Eduard von Engerth an der Kunstakademie in Wien, und hat seine Zeichnungen im „Wiener Salonblatt“, einer Zeitschrift, die in Adelskreisen wie im Bürgertum weite Verbreitung fand, veröffentlicht. Das Buch wurde zum Anlass der Ausrufung der Republik Österreich vor 100 Jahren herausgegeben, mit der die 636-jährige Herrschaft des Hauses Habsburg über Österreich und die mit ihm verbundenen Kronländer zu Ende ging. (Text und Foto: Alfred Paleczny)

Zur Person
Dieter Halama beschäftigt sich außerdem sehr intensiv mit der Geschichte des Wienerwaldes und hat dazu einige Publikationen herausgegeben. Zuletzt erschienen: Malerischer Wienerwald – Porträt einer Landschaft im Biedermeier (2012), Pressbaum – Von den Duckhüttlern zur jüngsten Stadt im Wienerwald (2013), Portraits der Habsburger von Theodor Mayerhofer (gemeinsam mit Herbert Ascherbauer, 2017), Gablitz – ein historisches Ortsporträt (2018), Von der Hohen Schule ins Paradies – Eine humoristorische Bildungsreise über den Riederberg (erscheint 2019).

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Mühelos empor. Zur Geschichte des Aufzugs in Wien (Buchpräsentation mit zahlreichen Bildern und Hörbeispielen)

In seiner lebhaften Art erzählte Dr. Peter Payer vom Technischen Museum Wien am 29. November unter dem Titel „Mühelos empor“ viele interessante Fakten „Zur Geschichte des Aufzugs in Wien“. Der Vortrag thematisierte diesen lange Zeit vernachlässigten Aspekt  der Wiener Stadtgeschichte. Im Zentrum standen die Personenaufzüge (inklusive Paternoster und Rolltreppen) und ihre Durchsetzung in den Jahrzehnten von 1870 bis heute sowie die Geschwindigkeit und räumlichen Differenzierung, mit der sie sich im Stadtgebiet verbreiteten. Payer ging darauf ein, wie sie von der Bevölkerung bewertet wurden, wie sich Architektur, Technik und Design  und die mentalen, sozialen und alltagskulturellen Folgen sich entwickelten.

Aufzug in Wien-Landstraße, Baujahr 1906 (Foto: Christian Tauss)

Derzeit gibt es in Wien rund 44.000 Aufzüge und jedes Jahr werden 1.000 neue Anlagen errichtet. Der Aufzug ist heute eines der meistbenützten und gleichzeitig sichersten Verkehrsmittel der Stadt. Sein Gebrauch gehört längst zur urbanen Alltagspraxis. Architektonisch wie wahrnehmungspsychologisch stellen Aufzug und mehrgeschossiges Gebäude eine untrennbare Einheit dar. Die vertikale Expansion der Stadt ist ohne Aufzug nicht denkbar – Hochhaus und Aufzug entwickelten sich zum Symbol des Städtischen schlechthin. Die zahlreiche Bild- und Tonbeispiele, die die wechselvolle Geschichte unserer vertikalen Mobilität illustrierten und die zahlreichen Fragen und Ergänzungen aus dem Zuhörerkreis ließen die 90 Minuten wie im Flug vergehen.

Dr. Peter Payer präsentiert die Geschichte des Aufzugs in Wien

 

Zur Person

MMag. Dr. Peter Payer ist Historiker, Stadtforscher und Publizist. Er führt ein Büro für Stadtgeschichte und ist Kurator im Technischen Museum Wien. Forschungsschwerpunkt: Stadt-, Alltags- und Sinnesgeschichte. Autor für zahlreiche Fachmedien und Zeitungen, aktuelle Publikationen: „Auf und Ab. Eine Kulturgeschichte des Aufzugs in Wien“, „Der Klang der Großstadt. Eine Geschichte des Hörens, Wien 1850-1914″.

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